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| 01.07.2010 Marcin Dolega ist neuer Trainer der 1. Herren |
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Der Herner TC hat Marcin Dolega als neuen Trainer für die erste Herrenmannschaft verpflichtet. Der Diplom Sportpädagoge und Diplom-Basketballtrainer aus Danzig war in den vergangenen Jahren als Jugendtrainer bei den Hertener Löwen tätig und wird nun auch die Oberligamannschaft des HTC betreuen. „Marcin hat bei uns einen super Eindruck hinterlassen. Er lebt Basketball und will die Jugend fördern, um sie an das Leistungsniveau heran zu führen. Dafür hat er bereits Gespräche mit unseren Jugendtrainern geführt. Das gesamte Trainingssystem soll abgestimmt werden, damit die Spieler flüssig durch die verschiedenen Jahrgänge gehen können. Diese Koordination ist genial und wird den männlichen Jugendbereich in den kommenden Jahren voranbringen“, so Präsident Wolfgang Siebert. Marcin selbst sieht großes Potenzial bei den U18 Spielern: „Im gemeinsamen Training habe ich gesehen, dass einige Spieler viel Talent haben. Wenn sie mit Einsatz dabei sind und den richtigen Leistungswillen zeigen, bekommt jeder von mir eine Chance“. Nach dem Abstieg in die Oberliga sondiert sich das Team zurzeit. Einige Leistungsträger haben den Verein verlassen, Urs Sudmöller wird wegen seiner schweren Verletzung wohl nicht mehr aufs Parkett zurückkehren. Ob Kapitän Ulf Schmidt bleibt ist noch offen, er zieht aus beruflichen Gründen um. „Wir haben Ulf viel zu verdanken und würden uns freuen, wenn er noch ein Jahr dran hängt. Er ist der Motor der Mannschaft, der nicht nur auf dem Spielfeld eine wichtige Stütze für das Team ist“, so Wolfgang Siebert.
Bis vor zwei Jahren war Marcin Dolega selbst noch in der Oberliga aktiv. „Ich kenne das Leistungsniveau, mit guten Basics und einer ordentlichen Fitness kann die Mannschaft in der Liga sicher mitspielen. Wir konzentrieren uns im Training jetzt erstmal auf Grundlagen und die Kondition, wobei mich freut, dass auch die erfahrenen Spieler so mit ziehen. Wir werden einige Freundschaftsspiele bestreiten und dann mit Individualtraining auf den einzelnen Positionen gezielt Schwächen ausmerzen.“ Ein festes Ziel will der neue Coach nicht ausgeben, er blickt aber optimistisch auf die neue Spielzeit: „Ich kann nichts versprechen, deshalb gebe ich keine Platzierung vor. Primär gilt es natürlich die Klasse zu halten, aber ich sehe genug Potenzial um mehr zu erreichen. Wir haben im Internet Anzeigen geschaltet, dass wir noch Unterstützung fürs Team suchen. Gezielte Gespräche habe ich noch nicht geführt, aber ich habe da noch ein paar Gedanken im Hinterkopf.“ Wichtigster Mosaikstein ist für Marcin das Teamplay mit gegenseitigem Vertrauen. „Das größte Ziel ist es nun, dass wir als Mannschaft zusammenwachsen und eine vertrauliche Basis schaffen. Ehrlichkeit, gegenseitiges Vertrauen und der enge Kontakt zwischen Spielern und Trainer ist das A und O für den Erfolg. Wenn wir es schaffen, in den kommenden Monaten als Team zusammen zu wachsen, werden wir sicher eine ordentliche Saison spielen“, so der Coach abschließend.
Der HTC freut sich mit Marcin Dolega einen erfahrenen Coach für die 1. Herrenmannschaft gefunden zu haben. Seine Philosophie von Basketball und sein Know-how werden den gesamten Verein weiter entwickeln und Basketball in Herne noch attraktiver machen.
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| Kleinschnittger tritt von seinem Traineramt zurück |
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Es hatte sich angedeutet. Jörg Kleinschnittger ist von seinem Amt als Trainer der ersten Herrenmannschaft des Herner TC zurückgetreten. Er zog damit die Konsequenzen aus dem Abschneiden seines Teams in der vergangenen Saison, das nach dem Aufstieg in die 2.Regionalliga direkt wieder abgestiegen ist. "Es wäre falsch zu sagen, dass ich nur deswegen aufhöre, weil wir abgestiegen sind. Richtiger ist, dass ich aufhöre, weil mir die Art und Weise, wie wir abgestiegen sind, nicht gefallen hat. Viel zu oft bin ich dreimal die Woche von Recklinghausen nach Herne gefahren, um dann acht oder neun Spieler auf ein wichtiges Spiel am Wochenende vorzubereiten. Wir waren sicher durch unser Verletzungspech arg gebeutelt, jedoch bin ich nach wie vor überzeugt, dass wir den Abstieg hätten vermeiden können. Zudem habe ich mich auch während der Spiele manches Mal gefragt, warum ich mir das alles überhaupt noch antue und das lag nicht immer nur an den spielerischen Vorstellungen meines Teams. Ich werde als Trainer jetzt erst einmal eine Basketballpause einlegen, anfangen, selbst wieder zu trainieren, denn das habe ich in den letzten zweieinhalb Jahren komplett vernachlässigt und die Freizeit nutzen, um mit meinem dreieinhalbjährigen Sohn Fußball zu spielen."
Kleinschnittger hatte die erste Herrenmannschaft des Herner TC 2004 als Spielertrainer übernommen und stieg 2006 in die Oberliga auf. Nach dem Aufstieg agierte er nur noch von der Seitenlinie und etablierte das Team in den kommenden Jahren in der Oberliga. 2009 schaffte er überraschend den Aufstieg in die 2.Regionalliga.
Wolfgang Volmer, WAZ Herne
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Baskets Lüdenscheid - Herner TC 109:71 (55:32)
Im letzten Spiel der Saison setzte es, ohne den aus privaten Gründen fehlenden Trainer Kleinschnittger, eine derbe 109:71-Niederlage (HZ 55:32) gegen die Baskets aus Lüdenscheid. Damit war es unrühmlicher Abschied aus der 2. Regionalliga. Denn es fehlte dem Herner Team an Allem. Einsatz, Konzentration und der Wille zum Sieg waren schlicht weg nicht zu erkennen. Dass dies kein erfolgreicher Tag werden würde, zeichnete sich schon früh ab, als Center-Spieler Jörn Melzer kurzfristig seine Teilnahme am Spiel absagte und nicht in Lüdenscheid auftauchte. Zudem fehlten verletzungsbedingt David Groh, Stefan Kaiser und Christian König (ebenfalls Center), sodass die Herner Truppe nicht unbedingt stark unter den Brettern besetzt war.
Obwohl das erste Viertel vom Ergebnis her (28:23) noch relativ offen gestaltet werden konnte, war zu erahnen, dass die Herner das Spiel nicht mehr werden gewinnen können. Direkt zu Beginn der Begegnung war zum Beispiel das Missverständnis zwischen Lukas Wenzel und Marcel Witt nach dem Motto „nimm du ihn, ich habe ihn sicher“. Zudem fehlte der nötige Einsatz in der Defense. Trotz einer 3-2-Zonenverteidigung kassierte der HTC sechs Dreipunktewürfe.
Im zweiten Spielabschnitt brachen dann alle Dämme. Fehler um Fehler, Fehlpass um Fehlpass reihten sich auf Herne Seite aneinander. In der Offense herrschte Chaos! So hatten die Gastgeber ein ums andere Mal hatten die Möglichkeit zu einfachen Punkten. Da spielte es auch keine Rolle, dass die Herner versuchten, die Baskets mit wechselnden Verteidigungsarten aus dem Konzept zu bringen. Denn so oft kam es nicht zu einer Set-Offense. Folgerichtig ging das Viertel mit 27:9 an Lüdenscheid. Das Spiel war beim Halbzeitstand von 55:32 endgültig entschieden.
So ging es weiteren Spielverlauf nur noch darum, den Schaden so gering wie möglich zu halten, was im dritten Spielabschnitt auch teilweise gelang. Die 2-1-2-Zone funktionierte besser als die 3-2-Zone zuvor. Man konnte die Schützen aus dem Spiel nehmen. Lediglich ein Dreier fiel auf Lüdenscheider Seite. Auf Herner Seite kam der Ball auch mal bei den Centern Hettermann und Karpinski an, die einige Male erfolgreich abschließen konnten.
Das letzte Viertel war ein Spiegelbild des Ersten. Sieben Dreier kassierten die Herner. Damit waren es zum Ende insgesamt 17 Dreier, die Lüdenscheid im Herner Korb unterbrachte. Praktisch war keine Defense auf den Außenpositionen vorhanden. Glücklicher Weise hatten die Gastgeber auch nicht mehr den nötigen Biss in der Verteidigung. Das Spiel plätscherte nur noch so vor sich hin. So kam es zum Teilergebnis von 25:20.
Wenn man etwas Positives am Spielen sehen möchte, ist dies Jugendspieler Sebastian Karpinski. Der 16-jährige war mit 15 Punkten Topscorer auf Herner Seite, konnte sich immer wieder gut unter dem gegnerischen Korb durchsetzen. Wenn er weiter an sich arbeitet, wird er der Ersten in der nächsten Saison sicherlich weitehelfen können.
Punkte: Karpinski 15, Kaiser F. 13, Schmidt 10, Scheibe 10, Hettermann 9, Wenzel 6, Allgäuer 3, Witt 3, Mbavaidi 2, Armbruster.
Trainer Kleinschnittger zum Saisonverlauf: "Wir sind zurecht aus der 2.Regionalliga abgestiegen. Für den Abstieg sind sicherlich mehrere Gründe verantwortlich, insgesamt haben wir über viel zu lange Phasen viel zu schlecht trainiert. In meinem Team sind viele Spieler, die ohne regelmäßiges Training nicht annähernd ihre Normalform in Spielen abrufen können. Trotz unseres großen Kaders haben wir viel zu selten vollständig trainiert, viel zu häufig fielen neben den Langzeitverletzten weitere Spieler aus. Ich denke, dass wir den Klassenerhalt durchaus hätten schaffen können, auch wenn relativ zu Beginn der Saison mit Sudmöller, Armbruster und Scheibe drei absolute Leistungsträger längerfristig ausgefallen sind, denn in einigen Spielen danach haben wir deren Fehlen durchaus gut kompensiert. Der Rauswurf von Czekalla war nicht eingeplant, aber eine folgerichtige Entscheidung, zu der ich nach wie vor stehe. Das eine oder andere Spiel in der Saison haben wir knapp verloren, haben uns teilweise in der entscheidenen Phase dumm angestellt, teilweise waren wir zu unerfahren, teilweise konnten wir mit strittigen Entscheidungen gegen uns nicht gut umgehen. In anderen Spielen - insbesondere gegen die Teams von oben - waren wir einfach überfordert. Gegen Ende der Saison war zudem die Luft raus. Die letzten Spiele haben deutlich gezeigt, dass wir nur durch Kampf und Einsatz spielerische Defizite wettmachen können - das hat zu Beginn der Saison noch gut funktioniert, aber wenn man Woche für Woche verliert, dann wird es immer schwieriger, die richtige Einstellung aufrecht zu erhalten. Als positiv zu bewerten ist sicherlich die Entwicklung von Sebastian Karpinski, der mich immer wieder durch seine Einstellung und Leistungsbereitschaft im Training überzeugt hat. Es freut mich, dass er im gestrigen Spiel eine so gute Leistung gezeigt hat." Wie es in Herne nun weitergehen wird, steht in den Sternen. Kleinschnittger selbst deutete an, dass hinter seinem Verbleib ein großes Fragezeichen steht.
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Herner TC -SV Hagen-Haspe 69:78 (14:22, 23:16, 15:19, 17:21)
Nun ist es amtlich! Der HTC muss den Weg in Oberliga antreten. Durch die 69:78-Niederlage im Heimspiel gegen SV Hagen-Haspe und den Sieg der Hertener Löwen gegen Lüdenscheid sind selbst theoretisch keine Chancen mehr existent. Dabei war etwas gegen den Tabellendritten zu holen, obwohl mit David Groh, Tim Hetterman, Stefan Kaiser und Christian König gleich vier Center fehlten. Zudem musste man auf den Trainer verzichten. Der immer noch verletzte Marvin Armbruster übernahm das Coaching. Die Gastgeber starteten gut ins Spiel, führten in der dritten Minute mit 7:2. Im weiteren Spielverlauf kamen die Gäste mit der 2-1-2-Zonenverteidigung zurecht und treffen ihre freien Würfe. Außerdem leisteten sich die Herner zu viele einfache Fehler, was den Haspern zu einfachen Punkten verhalf. So drehten sie das Spiel und führten zur Viertelpause mit acht Punkten (14:22). Im zweiten Viertel war es ein ausgeglichenes Spiel. Zunächst machten die Gastgeber sechs Punkte in Folge. Dann waren es Gäste die mit sieben Punkten in Folge konterten. Kurz vor dem Pausentee brachte der SV Haspe die Herner durch ein unsportliches und ein disqualifizierendes Foul zurück in Spiel. Centerspieler Tobias Büch, der für dieses Spiel aus der zweiten Mannschaft aufgerückt war, verwandelte alle vier Freiwürfe. Den anschließenden Ballbesitz schloss Fabian Kaiser ebenfalls erfolgreich ab, sodass man lediglich mit einem 37:38-Rückstand in die Kabine ging. Gegen Mitte des dritten Spielabschnitts setzte sich der SV H auf neun Punkte ab. Dabei gelangen dem Amerikaner Bryant neun Zähler. Zum Ende des Viertels stand die Defense der Herner wieder besser und im Angriff fand man immer wieder die Lücken in der Verteidigung der Gäste. Mit einem 17:6-Lauf drehte der HTC das Spiel und ging in der 32. Minute mit 60:58 in Führung. In der Folge war es wieder Bryant der das Heft in die Hand nahm und die Abstimmungsprobleme der ersten Reihe in der Zonenverteidigung ausnutzte. Beim Stand von 69:72 (39. Minute) entschied man sich auf Herner Seite durch Fouls die Uhr anzuhalten und die Hasper an die Linie zu schicken – jedoch nicht mit erhofften Erfolg. Zusätzlich vergab man selbst noch in der letzten Spielminute vier Freiwürfe, sodass am Ende des Spiels eine unglückliche Niederlage zu Buche steht.
Punkte: Schmidt 27, Kaiser 9, Witt 9, Scheibe 8, Büch 6, Wenzel 5, Karpinski 3, Westerhaus 2, Melzer, Mbavaidi, Allgäuer, Armbruster.
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| 2.Regionalliga, 20.Spieltag, Sa., 17.04.2010, 18:00 |
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SC Borchen - Herner TC 80:63 (15:17, 35:25, 21:12, 9:9)
Nach einer schwachen Vorstellung verlor der Herner TC sein Auswärtsspiel beim SC Borchen verdient mit 80:63. Zu wenig zeigten die Herner am gestrigen Samstag, dass sie in dieser Liga bleiben möchten, verschenkten die Möglichkeit auf einen Sieg, der bei Normalform sicher möglich gewesen wäre. Ohne Stefan Kaiser und Christian König, dafür aber nach langer Verletzungspause erstmals wieder mit Jens Scheibe traten die Herner in Ostwestfalen an.
Angeführt von ihrem Kapitän Ulf Schmidt (9 Pkte) kontrollierten die Gäste das erste Viertel und gewannen dies 17:15. Herne spielte eine Ganzfeldpresse nach Korberfolg und wollte so zu Ballgewinnen kommen bzw. den Gegner zu schnellen Abschlüssen zwingen. Die Rechnung ging anfangs auf, wobei die Herner noch eine Reihe guter Möglichkeiten ungenutzt ließen. Was Kleinschnittger schon zu diesem Zeitpunkt bemängelte, war die Tatsache, dass sein Team nicht schnell genug nach vorne spielte. "Nicht nur, dass wir einige gute Chancen in der Offense nicht genutzt haben, schlimmer war, dass wir es nicht verstanden haben, den Ball schnell zu machen, um einfache Korblegerpunkte zu erzielen, denn das wäre durchaus möglich gewesen. Bei vielen Spielern hatte ich den Eindruck, dass sie mit ihren Gedanken noch in der Kabine waren." war Kleinschnittger nach dem Spiel enttäuscht.
Im zweiten Viertel sollte sich diese lethargische Spielweise rächen. Zwischen der 12. und 14.Minute erhöhte Borchen das Tempo und setzte sich durch einen 13:0 Run auf 31:24 ab. Einzelaktionen in der Offense und mangelhaftes Reboundverhalten in der Defense ermöglichten den Gastgebern, das Spiel in den Griff zu bekommen. Herne konnte im weiteren Verlauf des Viertels auf 32:36 verkürzen, ließ dann jedoch erneut eine Reihe guter Möglichkeiten ungenutzt und leistete sich zudem den Luxus in dieser entscheidenen Phase lediglich 4 von 8 Freiwürfen zu treffen, zu wenig, um in einem engen Spiel dranzubleiben. Beim Stande von 46:42 für die Gastgeber in der 20.Minute waren dumme individuelle Fehler dafür verantwortlich, dass Borchen mit 4 Punkten in Folge die Führung zur Pause auf 50:42 ausbauen konnte. "Es waren in diesem Spiel erneut die individuellen Fehler, die uns immer wieder ins Hintertreffen gerieten ließen. Die Anzahl der vermeidbaren Fehler war einfach viel zu hoch, um ein Spiel ausgeglichen gestalten zu können." so Kleinschnittger nach dem Spiel. Mit Ausnahme von Jens Scheibe und mit Abstrichen noch Fabian Kaiser in der ersten Halbzeit erreichte kein Herner Spieler an diesem Abend Normalform. Kleinschnittger wechselte viel durch, doch all dies half nicht.
Im dritten Viertel war Borchen die spielbestimmende Mannschaft. Die Herner ergaben sich ihrem Schicksal, Fehler um Fehler reihten sich weiterhin aneinander, mit Regionalligabasketball hatte der Herner Auftritt wenig zu tun. So gewann Borchen das Viertel 21:12 und führte nach drei Abschnitten 71:54.
Das vierte Viertel war ausgeglichen. Herne konnte noch einmal auf 61:73 (36.Min) verkürzen, ein kurzes Aufbäumen und eventuell wäre doch noch etwas drin gewesen, jedoch leisteten sich die Herner in den letzten vier Minuten viel zu viele Ballverluste, um den Borchener Sieg noch ernsthaft in Gefahr bringen zu können.
"Ich denke, dass hier heute mehr drin gewesen wäre. Das habe ich versucht meinem Team zu vermitteln, in der Spielansprache, in den Viertelpausen, in der Halbzeit - es hat nicht funktioniert. Ein Herner TC in Normalform hätte das Spiel bestimmt ausgeglichener gestalten können, ein Herner TC mit der hohen Anzahl an Fehlern im Spielaufbau und verlegten Würfen und Korblegern aus der Nahdistanz hat in dieser Liga nichts verloren. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, langsam und ohne jegliche Aggression spiegelt die Leistung im Training wider, da brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn man viele Chancen auslässt, wenn man keinen Druck in der Defense aufbauen kann. Vielleicht hätten uns ein Stefan Kaiser oder Christian König auf dem Center weitergeholfen, aber das ist bloße Spekulation" sagte Kleinschnittger nach dem Spiel.
Es spielten: Schmidt (20), Kaiser, F. (13), Scheibe (11), Wenzel (9), Groh (5), Witt (3), Karpinski (2), Melzer, Hettermann, Allgäuer.
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| 2.Regionalliga, 19.Spieltag, Sa., 20.03.2010, 19:30 |
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BBG Herford - Herner TC 82:79 (28:25, 20:27, 13:10, 21:17)
Der Herner TC hat das zweite Endspiel um den Klassenerhalt verloren und wird den Gang zurück in die Oberliga antreten müssen. Bei noch drei ausstehenden Spielen ist der Klassenerhalt zwar theoretisch möglich, aber im Herner Lager glaubt niemand mehr daran. Das Spiel in Herford war ein Aufeinandertreffen zweier gleichstarker Mannschaften und insbesondere die erste Halbzeit erweckte nicht den Anschein, dass hier zwei Abstiegskandidaten gegeneinander spielten. Leider hat der Sieg der Herforder einen faden Beigeschmack, da dem Anschreibetisch ein Fehler unterlaufen ist, der eigentlich in einem so wichtigen und entscheidenden Regionalligaspiel nicht passieren darf. Auch die angesetzten Schiedsrichter reagierten ziemlich unsouverän. In der 24.Minute bat der Tisch den Schiedsrichter zu sich, um ihm mitzuteilen, dass ein angeblich erfolgreichen Herforder Freiwurf bei Herne aufgeschrieben worden ist. Warum der Anschreiber in dieser Situation nicht auch mitteilte, dass er einen Herner Korb, erzielt von David Groh, bei Herford aufgeschrieben hat, wird sein Geheimnis bleiben, mit sportlicher Fairniss hat dies jedoch nichts zu tun. Die Herner Spieler Fabian Kaiser und Ulf Schmidt waren sich nach dem Spiel sogar sicher, dass Fabian Kaiser in eben dieser 4.Minute einen von zwei Freiwürfen getroffen hat und das hieße dann, dass der Anschreibetisch den Hernern durch die Korrektur der Schiedsrichter sogar drei Punkte unterschlagen hätte. Dafür spräche auch die Tatsache, dass sich die Zuschauer in der Halle nicht lautstark bemerkbar machten, dass die Herner Gäste über einen längeren Zeitraum 57 Punkte auf der Anzeigetafel stehen hatten. Somit hat es den Anschein, dass der Anschreiber einen Freiwurf zunächst richtig bei Herne aufgeschrieben hat, um ihn dann vom Schiedsrichter falsch auf die Herforder Seite übertragen zu lassen. Die zwei fehlenden Punkte der Herner Nummer 12 (Groh) wurden definitiv auf die falsche, nämlich die Herforder Seite geschrieben, bei Herne fehlten sie zumindest. Dass Groh bei diesen Punkten zuvor zweimal den eigenen Rebound holte, um den Ball dann im dritten Versuch in den Korb zu werfen, ist eine wohl nicht allzu oft vorkommende Aktion im Spiel, an die sich der Herner Trainer daher besonders gut erinnern konnte. Der Schiedsrichter, der Kleinschnittger vom Anschreibetisch wegschickte, korrigierte den Spielstand, der entweder 58:53 für Herne oder sogar 59:52 hätte lauten müssen auf 56:55. Diese Entscheidung wurde dem verdutzten Kleinschnittger mitgeteilt und der Schiedsrichter machte ihm zudem deutlich, dass er diese Entscheidung nicht zurücknehmen werde. "Es ist für mich nach wie vor nicht nachvollziehbar, dass ich als Trainer nicht das Recht habe, bei derartigen Entscheidungen den Spielberichtsbogen einzusehen, sondern vom Schiedsrichter erst vom Anschreibetisch weggeschickt und dann mit dem neuen Ergebnis als Fakt konfrontiert werde. Ich habe ihm die Spieler genannt, die die sechs Punkte gemacht haben, habe versucht, ihm jede einzelne Situation zu beschreiben, doch er ließ mich nicht einmal in Ruhe ausreden. Seine Antwort lautete schlichtweg, dass er sich nicht daran erinnern könne, er nichts mehr ändern werde und ich seine Entscheidung gefälligst zu akzeptieren habe. Hätte ich auf den Spielberichtsbogen schauen dürfen, dann wäre dieser Irrtum sofort aufgefallen. Die Art und Weise, wie der Schiedsrichter mich vor vollendetete Tatsachen stellte, war eine Unverschämtheit." war Kleinschnittger fassungslos. Kleinschnittgers Ärger ist nachvollziehbar. Nicht ganz unerheblich, wenn in einem wichtigen Spiel, dass letztendlich mit drei Punkten verloren ging, ein Fünfpunkte bzw. Siebenpunktevorsprung zu einem Einpunktevorsprung runtergeschraubt wird und das in einer Phase, in der die Herner das bessere Team stellten. "Fehler können passieren, aber dass ein Anschreiber derartig dreist agiert, ist für mich unfassbar."
Nicht äußern wollte sich Kleinschnittger dazu, dass auch Ligakonkurrent Marler BC nach seiner Niederlage nach Verlängerung vor wenigen Wochen in Herford im Bericht zum Spiel erwähnte, dass beim Anschreiben in der entscheidenen Phase Fehler zu ungunsten Marls gemacht worden wären. "Wenn wir die Dreierschützen die gesamte Partie über besser verteidigt hätte, und im vierten Viertel die sich bietenden Möglichkeiten besser genutz hätten, anstatt es mit der Brechstange zu versuchen, dann hätten wir die Partie trotzdem gewonnen." war Kleinschnittger sichtlich angefressen, wusste aber auch, dass sein Team 13 Dreier kassierte und enorme Schwierigkeiten hatte, sich auf die gegnerischen Schützen einzustellen.
Herford dominierte die Anfangsphase und ging durch etliche Dreier von Gronau (4 der 5 im ersten Viertel) mit 22:13 in Führung (7.Min). Dass der Herforder Distanzschütze auch gut anderthalb Meter hinter der Dreierlinie zum Wurf ansetzt, überraschte die Herner ein ums andere Mal. Bis zum Viertelende fanden die Herner besser ins Spiel und verkürzten auf 25:28. Im zweiten Abschnitt war Herford anfangs wieder die bessere Mannschaft und baute die Führung zwischenzeitlich sogar auf 10 Punkte aus (42:32). Herne kam jedoch über seine Topscorer Fabian (24 Pkte) und Stefan Kaiser (20 Pkte) sowie Ulf Schmidt (25 Pkte) wieder heran und drehte die Partie noch vor der Pause. Mit 52:48 für Herne ging es in die Kabine. Kleinschnittger hatte häufig die Defense gewechselt, so dass Herne die Schützen besser in den Griff bekam.
Im dritten Viertel dann der Anschreibefehler des Herforder Kampfgerichts. Nach den ganzen Turbulenzen erzielte Stefan Kaiser noch das 58:55 (dies hättte das 60:53 sein können), ehe Herford mit zwei weiteren Dreiern erneut mit 61:58 in Führung ging. Herne riss sich noch einmal zusammen und so stand es nach drei Vierteln 62:61 für die Gäste. Bis zur 35.Minute behielten die Herner die Führung (70:67), doch erneut folgten zwei weitere Dreier der Gastgeber. Das Spiel war an Spannung kaum zu überbieten. Beim Stande von 80:78 für Herford zog Ulf Schmidt zum Korb, wurde dabei gefoult, doch leider konnte er den Ball nicht mehr in den Korb werfen. Von seinen beiden Freiwürfen verwarf er der ersten, verwandelte den zweiten. Herne hielt die Uhr an, Herford verwandelte beide Freiwürfe. Nach Kleinschnittgers Auszeit musste Herne auf den Dreier gehen, der Ball kam zu Ulf Schmidt, doch leider fand sein gut herausgespielter Wurf nicht den Weg in den Korb. So verloren die Herner 82:79.
Es spielten: Schmidt (25), Kaiser, F. (24), Kaiser, S. (20), Wenzel (4), Witt (3), Melzer (2), Allgäuer (1), Hettermann, Groh, Karpinski (n.e.).
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| 2.Regionalliga, 18.Spieltag, Sa., 13.03.2010, 20:00 |
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Herner TC -Hertener Löwen II 69:55 (22:13, 14:14, 14:17, 19:11)
Es geht also doch noch. Einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt verbuchten die Herner am gestrigen Samstag gegen die Zweitvertretung der Hertener Löwen. Mit 69:55 gewannen die Herner verdient und sind nun wieder punktgleich mit den Löwen und der BBG Herford am Tabellenende der 2.Regionalliga.
Herne erwischte einen guten Start und kontrollierte die Partie von Beginn an. Dem Dreier von Lukas Wenzel in der 6.Min zur 12:11 Führung ließen sie einen 10-0 Run folgen und führten nach dem ersten Viertel 22:13. Den Hernern war deutlich anzumerken, dass dies ihre letzte Chance war, die Liga zu halten. Ein extrem verbessertes Reboundverhalten in der Offense wie in der Defense machte die hohe Anzahl an Fehlwürfen aus der Mittel- und Weitdistanz wett.
Das zweite Viertel war ausgeglichen (14:14). Herne konnte sich zwar in der 16.Minute auf 34:19 absetzen, ließ dann jedoch die Zügel viel zu sehr schleifen und gestattete Herten, zurück in die Partie zu kommen. In der Defense kam man ein ums andere Mal einen Schritt zu spät gegen die sehr agilen Hertener Spieler, in der Offense suchte man sein Glück in Dreipunktwürfen, anstatt weiter konsequent über die Systeme zu punkten, bzw. die großen Spieler ins Spiel zu bringen, denn auf der Position war man besser besetzt als die Gäste. So konnte Herten bis zur Pause auf 27:36 verkürzen.
Im dritten Viertel setzte sich die kleine Schwächephase fort. Ein Dreier des bis dahin blaß gebliebenen Bowser ließ Herten auf 36:40 herankommen (23.Min). Die Foulbelastung einzelner Spieler (Witt und St. Kaiser, beide das 4.) zwang Kleinschnittger immer wieder zu Wechseln und so war es nicht verwunderlich, dass der Spielfluss ein wenig litt. Aber Herne überstand auch diese Phase und hielt dagegen, meist in Form von Einzelaktionen über Christain König und Stefan "Floppy" Kaiser. Nach drei Vierteln stand es 50:44 für Herne.
Im vierten Viertel konnten sich die Gastgeber schnell auf 56:44 (34.Min) absetzen. Im weiteren Verlauf lebte die Partie von ihrer Spannung, spielerisch kam auf beiden Seiten nicht sehr viel zustande. Über 60:49 (37.Min) und 63:52 (40.Min) machte Herne in den letzten Minuten den frischeren Eindruck und erzielte wichtige Fastbreakpunkte. Herten versuchte weiterhin über Bowser zu punkten, dessen Würfe jedoch - zum Glück für Herne - häufig nicht den Weg in den Korb fanden. Ein großes Lob an die Herner Defense, die den Hertener Schlüsselspieler als Kollektiv sehr gut verteidigten. Die abprallenden Bälle sicherte sich der überragende Ulf Schmidt, der in dieser Partie 25 Rebounds holte und maßgeblichen Anteil hatte, dass die Gäste häufig keine zweite Wurfchance bekamen. Die Hertener Stop-the-clock Taktik schien anfangs aufzugehen (0/4, 40.Min). Doch dann spielten die Herner schnelle Pässe und kamen durch clever herausgespielte Punkte von König, Schmidt und Fabian Kaiser zu einem 19:11 Viertelergebnis.
"Ich bin froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Wenn man Woche für Woche verliert, dann sinkt die Moral immer weiter, da kann eine Mannschaft noch so intakt sein. Und es sind auch nicht die deutlichen Niederlagen, sondern die vermeidbaren, die am Nervenkostüm zehren. Daher war der gestrige Sieg enorm wichtig für unser Selbstvertrauen. Die Mannschaft hat geschlossen gezeigt, dass man sich noch nicht mit dem Abstieg abgefunden hat. Überragender Spieler heute war Ulf Schmidt, der mit seinem unbändigen Einsatz in der Defense das ganze Team mitgezogen hat. Ebenfalls ein Sonderlob haben sich Marcel Witt und Lukas Wenzel verdient", so der sichtlich erleichterte Coach nach dem Spiel.
Es spielten: Kaiser, F. (18), Schmidt (15), Kaiser, S. (13), Wenzel (9), König (8), Witt (2), Groh (2), Melzer (2), Hettermann, Allgäuer.
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| 2.Regionalliga, 17.Spieltag, Sa.,06.03.2010, 19:30 |
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TV Werne- Herner TC (23:17, 28:14, 20:13, 19:9)
Am Samstagabend verlor die Mannschaft des Herner TC beim ungeschlagenen Spitzenreiter aus Werne mit 53:90. Leider musste die Mannschaft einige Ausfälle (Groh, Westerhaus, König, Melzer) hinnehmen und trat nur mit sieben Spielern und dem aus der Reserve aushelfenden Nachwuchsspieler Mischa Armbruster an. Da auch Trainer Jörg Kleinschnittger aus persönlichen Gründen verhindert war, übernahm Marvin Armbruster kurzfristig die Rolle des Trainers.
Der HTC begann mit Fabian Kaiser, Ulf Schmidt, Lukas Wenzel, Stefan Kaiser und Marcel Witt. Die Mannschaft fand sehr gut ins Spiel und erzielte durch Marcel Witt die ersten Punkte des Spiels.
Im ersten Viertel war kein wirklicher Tabellenunterschied erkennbar, da der HTC geschlossen in der Offensive agierte. Die Angriffe wurden konzentriert und ruhig ausgespielt und konnten erfolgreich abgeschlossen werden. In der Defensive agierten die Herner sehr aggressiv, so dass die körperlich überlegenen Werner Spieler zu keinen leichten Abschlüssen kamen und deren Würfe kaum ihr Ziel fanden. Werne schaffte es in dieser Phase nicht, sich auf die häufig wechselnden Verteidigungsarten der Herner einzustellen.So führte der HTC in der 6. Spielminute mit 15:11 durch einen Dreier von Lukas Wenzel. Dies veranlasste den gegnerischen Trainer eine erste Auszeit zu nehmen, da Werne sich sehr schwer gegen die engagierte Mannschaftsleistung des HTC tat. Der auf der Homepage groß angekündigte fünfte dreistellige Erfolg in Folge sollte nicht so einfach gelingen, wie gedacht. Die Spielerwechsel auf Herner Seite führten ebenfalls zu keinem Abbruch, da jeder Spieler sich problemlos einfügte und für die Mannschaft kämpfte.
Nach der Auszeit fand der TV Werne jedoch besser ins Spiel und konnte einige Angriffe hintereinander erfolgreich abschließen, so dass sie sich eine 23:17 Führung zur Viertelpause herausspielten.
Zu Beginn des zweiten Viertels verließ den HTC das Wurfglück. Werne jedoch traf aus fast allen Lagen und versenkte selbst schwierige Würfe. Durch zwei Dreier von Lukas Wenzel konnte man dann noch einmal auf 25:37 herankommen. Der Tabellenführer war von nun an aber die eindeutig spielbestimmende Mannschaft und ging mit einer 51:31 Pausenführung in die Halbzeit.
Gleich zu Beginn des dritten Viertels konnte der HTC durch Lukas Wenzel und Marcel Witt den Abstand noch einmal verkürzen. Doch dann spielte Werne eine Pressverteidigung, die die Herner vor große Probleme stellte. So kamen die Gastgeber zu einfachen Ballgewinnen. Dadurch konnten sie einen 16-5 Run starten, dem der HTC in dieser Phase nichts entgegenzusetzen hatte.Es wurde deutlich, dass die Mannschaft ihrer hohen kämpferischen und engagierten Leistung Tribut zollen musste.
Werne begann auch das vierte Viertel mit einem 13-0 Run. Herne versuchte die Niederlage noch einmal in Grenzen zu halten, hatte aber erneut Pech im Abschluss. Lukas Wenzel untermauerte kurz vor Ende der Spielzeit seine treffsichere Leistung an diesem Tag. Er traf einen achtlos in Richtung Korb weggeworfenen Dreier und sorgte so für das Highlight des Abends. Der HTC zeigte trotz der Niederlage eine geschlossene und kämpferische Mannschaftsleistung, in die sich auch Nachwuchsspieler Mischa Armbruster gut einfügte.
Es spielten: Wenzel (18), Schmidt (11), Kaiser,S. (11), Hettermann (5), Witt (5), Kaiser, F. (3), Allgäuer, Armbruster, Mi.
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| 2.Regionalliga, 16.Spieltag, So.,28.02.2010, 16:00 |
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Herner TC - Marler BC 66:71 (23:11, 11:17, 18:17, 14:24)
Das dürfte es gewesen sein. Nach der 66:71 Heimniederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf dürfte es immer schwieriger werden die Klasse zu halten. 36 Minuten lang hatte der Herner TC geführt. Nach der ersten zwischenzeitlichen Marler Führung von 60:59 (36.Min) kam Herne noch einmal zurück, setzte sich auf 66:62 (38.Min) ab und vergaben bei diesem Spielstand und nach einem technischen Foul gegen den Marler Spielertrainer beide Freiwürfe sowie den sich daran anschließenden Angriff kläglich. Im nächsten Angriff schmissen sich Marler Spieler gleich reihenweise zu Boden, um den Ballgewinn zu erhalten, trafen den daraus resultierenden Dreier zum 65:66 und zeigten den Hernern danach deutlich, was mit Kampf und Einsatz erreicht werden kann. Sie gewannen das Spiel 71:66.
Es spielten: Schmidt (20), Kaiser, S (18), Kaiser, F. (12), Witt (5), Groh (4), Wenzel (4), Hettermann (2), Allgäuer (1), Melzer (n.e.), Westerhaus (n.e.), Karpinski (n.e.)
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| 2.Regionalliga, 15.Spieltag, Do.,18.02.2010, 20:15 |
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TV Ibbenbüren - Herner TC 94:86 (15:17, 7:22, 10:17, 17:19)
Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Spielen kehrte der Herner TC am gestrigen Donnerstag mit einer 94:86 Niederlage aus Ibbenbüren zurück. Die Herner kamen der Bitte der Gastgeber nach, das Spiel schon unterhalb der Woche stattfandfinden zu lassen.
Kleinschnittger konnte wieder auf Stefan Kaiser und Ulf Schmidt zurückgreifen und man merkte deutlich , dass es der zuletzt häufig kritisierten Spielweise zugute kam. Ulf Schmidt war mit seinen 29 Punkten gleich Topscorer der Begegnung. Herne begann mit einer Box and One gegen Ibbenbürens Mönninghoff und in drei von vier Vierteln gelang es Melzer, den Topscorer auszuschalten. Leider schien es, als hätten die restlichen Verteidiger in der Zone die lange Anreise nicht gut verkraftet; Ibbenbüren kam immer wieder zu einfachen Punkten am gegnerischen Brett und führte nach völlig verschlafenem Herner Start bereits nach fünf Minuten mit 11:2. Im Laufe des Viertels kamen die Herner aber immer besser ins Spiel und lagen am Ende des ersten Abschnittes lediglich mit drei Punkten hinten (18:21).
Im zweiten Viertel sollte dann die beste Phase der Gastgeber folgen. Zwar erledigte Melzer seine Sache weiterhin hervorragend, jedoch agierte der Rest der Zone viel zu langsam. So ließ man insbesondere den Flügelspielern der Gastgeber viel zu viel Freiraum an der Dreierlinie. Das Resultat war, dass diese im zweiten Viertel viermal jenseits der 6,25 Linie trafen und so maßgeblich daran beteiligt waren, dass Ibbenbüren zur Halbzeit deutlich und auch verdient mit 49:37 führte.
In der zweiten Halbzeit stellte Kleinschnittger auf Manndeckung um. Der Vorteil war, dass die ehemaligen Box-Spieler ihre Gegenspieler sehr viel besser in den Griff bekamen, der Nachteil jedoch, dass die Systeme der Gastgeber nun sehr viel besser funktionierten und Mönninghoff in diesem Abschnitt mit Melzer teilweise machen konnte, was er wollte. So konnte er 14 der insgesamt 22 Ibbenbürener Punkte im dritten Viertel erzielen. Auf Herner Seite war es besonders Ulf Schmidt, der mit guten Würfen aus der Weitdistanz das Heft in die Hand nahm und neben Christian König, der immer wieder vom Highpost zum Korb zog, wichtige Punkte erzielte. Die Herner waren endlich im Spiel angekommen, gewannen das Viertel 26:22 und lagen nach dreißig Minuten nur noch mit acht Punkten zurück (63:71).
Im vierten Abschnitt konnten die Herner den Rückstand Punkt um Punkt verkürzen. Nach sechs gespielten Minuten stand es 79:74 für die Gastgeber. Herne punktete weiter über seine Systeme und in der Defense wurde gut verteidigt. Die Herner holten sich viele Rebounds und trugen ihre Angriffe weiterhin mit der nötigen Ruhe vor. Bei Stande von 87:82 spielten die Herner eine Pressverteidigung, mit dem erhofften Erfolg; zwei Punke von Ulf Schmidt, zwei weitere schnelle Punkte von Stefan Kaiser und Herne kam auf 86:87 heran. Leider avancierte nun einer der beiden Schiedsrichter zum Hauptdarsteller, in dem er 34 Sekunden vor Schluss ein taktisches Foul zum Uhranhalten als unsportliches Foul wertete, welches sicherlich, wenn man die das ganze Spiel über gepfiffene Linie als Grundlage nimmt, als ganz normales Foul hätte gepfiffen werden müssen. So hatte Ibbenbüren zusätzlich zu den beiden getroffenen Freiwürfen noch Ballbesitz. Als Kleinschnittger sich bei der nächsten Aktion einen Kommentar in Richtung Schiedsrichter nicht verkneifen konnte, wurde auch er mit einem technischen Foul bedacht. So verwandelte Ibbenbüren in den letzten 34 Sekunden 7 von 8 Freiwürfen und gewann die Partie mit 94:86.
„Wir haben das Spiel im zweiten Viertel verloren, als wir nicht nah genug bei den Distanzschützen waren und Ibbenbüren davonzog. Positiv ist, dass wir uns noch einmal in die Begegnung zurückgekämpft haben und auch mit abnehmender Spielzeit keine Hektik aufkommen ließen, dann sogar bis auf einen Punkt herankamen, da unsere Presse gegen Ende gut funktionierte. Ärgerlich, dass genau in dem Moment eine Entscheidung gefällt wird, die in dieser Härte nicht nachvollziehbar ist. Selbst bei einem normalen Foul hätte es Freiwürfe gegeben, der Rückstand ebenfalls drei Punkte betragen, aber wir hätten Ballbesitz gehabt - ob wir hätten ausgleichen können, vermag ich nicht zu sagen, aber diese vermeintliche Fehlentscheidung hat uns das Genick gebrochen. In den letzten Sekunden haben wir – inclusive mir selbst – es nicht geschafft, mit der Enttäuschung umzugehen.“ war Kleinschnittger sauer auf eine umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters, gab aber auch zu, dass sein Team die Partie schon viel früher durch eigenes Verschulden verloren hatte.
Es spielten: Schmidt (29), Kaiser, F. (16), Kaiser, S. (13), König (10), Melzer (8), Witt (6), Groh (2), Hettermann (2), Wenzel, Allgäuer, Westerhaus (n.e.)
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| 2.Regionalliga, 14.Spieltag, Sa.,07.02.2010, 20:00 |
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Herner TC - Paderborn Baskets II 49:75 (15:17, 7:22, 10:17, 17:19)
Die Talfahrt des Herner TC geht weiter. Die Regionalligamannschaft kassierte am Wochenende eine ebenso deutliche wie verdiente Niederlage gegen die Zweitvertretung aus Paderborn. Beim 49:75 zeigten sich erneut eklatante Schwächen in der Offense. Als ob Kleinschnittger nicht genügend verletzungsbedingte Ausfälle hätte, fielen gegen Paderborn mit Ulf Schmidt (Urlaub) und Stefan Kaiser (Berufl. Fortbildung) zwei weitere wichtige Spieler aus. Deren Fehlen machte sich gestern an allen Ecken und Enden bemerkbar.
Das erste Viertel verlief ausgeglichen. Der Gast führte schnell 7:2 (2.Min), die Herner schafften den Ausgleich (7:7, 3.Min), danach blieb es bis zum Ende des Viertels bei einer Zweipunkteführung der Gäste (17:15).
Der zweite Abschnitt wurde zum Albtraum. Bis zum 26:20 (16.Min) für Paderborn plätscherte die Partie so dahin, beide Teams produzierten viel Stückwerk, wussten spielerisch nicht zu überzeugen. Ein 13-2 Run bis zum Ende des Viertels sorgte für die frühe Spielentscheidung zugunsten der Gäste. Diese zogen nun immer wieder in die Herner Zone und schlossen die Angriffe mit einfachen Korblegerpunkten ab. Gelang dies nicht, wurden sie von der Herner Defense gefoult und erzielten die Punkte an der Freiwurflinie. Bei der Herner Defense fehlte es an Abstimmung zwischen den Spielern. Haarsträubende Anfängerfehler luden die schnellen und technisch versierten Paderborner Spieler immer wieder zu einfachen Punkten ein. "Paderborn hat es im zweiten Viertel verstanden, seine technische Überlegenheit der Einzelspieler im 1-1 effizient zu nutzen. Dass unsere Abstimmung und Kommunikation der Spieler untereinander nicht funktionierte ist eine Sache, dass manche auf dem Feld aber nicht wissen, wie eine Helpside Defense gespielt wird, ist für mich als Trainer eine bittere Erkenntnis. So haben wir es den Paderborner viel zu einfach gemacht." fasste Kleinschnittger beim Halbzeitstand von 22:39 die da bereits gelaufene Partie zusammen. In der Offense fand beinahe kein Wurf der Herner den Weg in den Korb (2/17). Fabian Kaiser versuchte, Verantwortung zu übernehmen, aber auch ihm gelang am gestrigen Tag nicht viel.
Auch im dritten Viertel wurde das Herner Spiel nicht besser. Zwischen der 24. und 27.Minute erzielten die Gäste 11 Punkte in Folge und führten deutlich mit 54:25. Herne leistete sich in dieser Phase einen Fehlpass nach dem anderen. Egal, wen Kleinschnittger aufs Feld schickte, das Herner Spiel in der Offense blieb ideenlos und war weiterhin geprägt von vielen individuellen Fehlern, die Spieler standen neben sich, leisteten sich viel zu viele Ballverluste. Kleinschnittger wechselte gleich drei Spieler auf einmal aus, ändern sollte dies jedoch nichts. Zudem merkte man den Spielern an, dass sie mit dieser Partie bereits abgeschlossen hatten, ein letztes Aufbäumen war nicht zu erkennen - man ergab sich seinem Schicksal.
Das vierte Viertel konnten die Gastgeber ausgeglichen gestalten. Nachdem Paderborn in der ersten Minute 9 Punkte in Folge erzielte und sich auf 65:32 weiter absetzte, betrieben die Herner gegen Ende der Partie ein wenig Schadensbegrenzung. Dennoch reichte es erneut nicht, um zumindest 50 Punkte in der Offense zu erzielen. Am Ende stand eine 49:75 Niederlage auf der Anzeigetafel. "Wir waren noch nie ein Team, das spektakulären Offensivbasketball geboten hat. Und beim gestrigen Spiel muss man einfach auch berücksichtigen, dass mit Sudmöller, Armbruster, Scheibe, Schmidt und Kaiser fünf Spieler fehlten, die alle im zweistelligen Bereich punkten können. Das sind unterm Strich 30-40 Punkte, die uns fehlen. Viele der Spieler, die momentan auf dem Feld stehen, sind einfach nicht in der Lage oder noch viel zu jung, um in einem Regionalligaspiel Akzente zu setzen, Verantwortung zu übernehmen und vor allen Dingen, um zu punkten. Jeder Einzelne kann als fünfter Spieler sicher und gut mitspielen, aber Führungsqualitäten zu übernehmen, ist einfach auch zu viel verlangt. Daher muss ich auch aufpassen, dass ich trotz aller Enttäuschung und teilweiser Ohnmacht an der Linie, den Sinn für die Realität nicht verliere und von meinen Spielern zu viel verlange. Wir müssen gucken, dass wir die entscheidenen Spiele gegen die Teams von unten gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass dann all die Spieler an Bord sind, mit denen ein Sieg möglich ist." so Kleinschnittger nach der Partie. Hoffentlich geht sein Wunsch in Erfüllung, denn das, was sein Team gestern ablieferte, reicht bei weitem nicht aus, um in der 2.Regionalliga zu verbleiben.
Es spielten: König (12), Kaiser, F. (8), Witt (8), Groh (6), Hettermann (5), Allgäuer (3), Karpinski (3), Westerhaus (2), Melzer (2), Wenzel.
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| 2.Regionalliga, 13.Spieltag, Sa.,30.01.2010, 20:00 |
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SV Dortmund Derne II - Herner TC 87:49 (24:18, 23:11, 23:13, 17:7)
Mit einer bitteren und auch in dieser Höhe vollkommen verdienten Niederlage kehrte der Herner TC von der Zweitvertretung von Dortmund-Derne zurück. Nach dem Spiel blieb die Erkenntnis, dass die Herner den Gastgebern lediglich im ersten Viertel Paroli bieten konnten und dass sie am gestrigen Abend wohl ihre schlechteste Saisonleistung abgeliefert hatten.
Dabei schien der HTC personell wieder nach vorne blicken zu können. Kleinschnittger konnte nach zweiwöchiger Pause wieder auf Stefan Kaiser zurückgreifen, auch David Groh, Jörn Melzer und Ulf Schmidt meldeten sich gesund, so dass der Coach zumindest auf der Centerposition wieder mehrere Alternativen hatte.
Das erste Viertel verlief ausgeglichen. Dortmund erwischte den besseren Start und ging schnell 6:0 (2.Min) in Führung. Durch Dreier von Kaiser und Schmidt erspielte sich Herne die erstmalige Führung (11:10, 5.min), ließ die Gastgeber dann aber in den letzten zwei Minuten des Viertels auf 24:16 davonziehen. Insbesondere mit Centerspieler Lages hatten die Herner ihre Probleme, der immer frei unterm Korb auftauchte und einfache Punkte erzielen konnte.
In den ersten zwei Minuten des zweiten Abschnitts setzten sich die Dortmunder auf 29:18 ab, bauten die Führung auf 37:20 (15.min) bis hin zum 47:29 Halbzeitstand aus. Die Herner Defense war den Gästen in allen Belangen unterlegen. In 1-1 Situationen hatte man ständig das Nachsehen gegen Flügelspieler, die immer wieder in die Zone penetrierten und die Angriffe selbst abschlossen oder den Ball auf ihre Center durchsteckten. Häufig reichte ein einziger Block, eine einzige gute Bewegung aus, um an den Herner Gegenspielern, die in dieser Phase wie Fahnenstangen wirkten, vorbeizuziehen. In der Offense agierten die Herner zu kopflos. Fabian Kaiser rieb sich auf, Ulf Schmidt hatte ein, zwei gute Aktionen, aber insgesamt versuchten sie es viel zu häufig mit der Brechstange. Die Dortmunder Defense stand sehr gut und so hatten die Herner erhebliche Probleme, den Ball überhaupt erst auf die Flügel- bzw. Centerposition zu bekommen. Stefan Kaiser merkte man deutlich den Trainingsrückstand an, zwar war er bemüht, doch es sprang nichts Zählbares dabei heraus. "Im zweiten Viertel hat Dortmund uns regelrecht vorgeführt. Was mich so enttäuscht ist die Tatsache, dass wir noch nicht einmal gekämpft haben. Wenn man spielerisch limitiert ist und dem Gegner technisch unterlegen, dann muss man zumindest versuchen, dies mit Kampf und Einsatz wettzumachen. Das habe ich heute bei meinem Team vermisst." war Kleinschnittger nach Spielende sichtlich enttäuscht.
Auch nach einer deutlichen Halbzeitansprache von ihm änderte sich in der zweiten Halbzeit nicht viel. Zu unterschiedlich war das spielerische Niveau beider Teams, zu überlegen waren die Dortmunder Gastgeber. Kleinschnittger hatte auf Zonenverteidigung umgestellt, doch am Gesamteindruck änderte sich nichts. Dortmund traf weiter nach Belieben, die Herner Zonenverteidigung agierte viel zu harmlos, häufig kamen noch Abstimmungsfehler der Spieler untereinander hinzu, Dortmund nutze jede sich bietende Schwäche gnadenlos aus und führte nach dem dritten Viertel 70:42. Alleine in diesem Viertel leisteten sich die Herner 8 Ballverluste und erarbeiteten sich gegen eine gute, aggressive Dortmunder Defense lediglich einen einzigen !!!!! Wurf aus der Mitteldistanz.
Im vierten Viertel blieben die Gastgeber weiterhin überlegen. Längst hatten sich die Herner ihrem Schicksal ergeben. In der Offense ideen- und konzeptlos versuchten sie es immer wieder mit Einzelaktionen. Wie schon in den letzten Spielen war eine deutliche Schwäche unterm gegenerischen Korb zu erkennen. Im letzten Abschnitt fand gerade mal einer von zwölf Versuchen aus der Nahdistanz den Weg in den Korb. Auch die Flügel agierten viel zu harmlos und konnten keine Akzente setzen (2/8). Man merkte deutlich, dass erfahrene Flügelspieler wie Sudmöller, Armbruster und Scheibe an allen Ecken und Enden fehlten. Im Gegensatz zu Recklinghausen in der letzten Woche schaltete Dortmund in keiner Phase der Begegnung einen Gang zurück und zeigte den Hernern die ganze Partie über schonungslos ihre Schwächen auf. "Wir haben es nicht verstanden, uns gegen die gute Dortmunder Verteidigung durchzusetzen. Weder die Flügel- noch die Centerspieler waren in der Lage, sich im 1-1 zu behaupten. Hinzu kam eine hohe Anzahl an Fehlpässen. Ich muss schon zugeben, dass ich in dieser Saison bisher in keinem Spiel so hilflos war. Meine Spieler haben sich einfach ihrem Schicksal ergeben und das leider schon zu einem recht frühen Zeitpunkt in der Partie. Gegen Dortmund kann man verlieren, keine Frage, aber es kommt immer auf die Art und Weise an." so Kleinschnittger nach dem Spiel.
Da Herford im Kellerduell gegen Marl gewonnen hat (88:87), sind sie nun punktgleich mit den Hernern. Wenn die Herner die Liga halten wollen, müssen sie sich erheblich steigern. Mit der gestern gezeigten Leistung wird es definitiv nichts mit dem Klassenerhalt.
Es spielten: Kaiser, F. (12), Schmidt (11), Kaiser, S (9), Hettermann (7), Groh (4), Büch (4), Melzer (2), Witt, Wenzel, Allgäuer, Westerhaus.
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| 2.Regionalliga, 12.Spieltag, Sa.,23.01.2010, 20:00 |
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Herner TC - Citybasket Recklinghausen 51:80 (18:32, 12:19, 7:17, 14:12)
Gegen die Nachbarstädter gab es für die Herner die erwartete Niederlage. Recklinghausen schaltete in der zweiten Halbzeit sogar einen Gang zurück, so dass sich die Niederlage mit 29 Punkten Differenz in Grenzen hielt. Da die Verletztenliste bei den Hernern von Spieltag zu Spieltag immer länger wird, konnte Kleinschnittger gestern lediglich acht gesunde Spieler aufbieten. Neben den Langzeitverletzten Sudmöller und Armbruster fehlten wie schon in der letzten Woche Stefan Kaiser und Jörn Melzer. Dazu gesellten sich dieses Mal Jens Scheibe (Sehnenabriss im Mittelfinger - mindestens 6 Wochen Pause) und David Groh (Grippe). Zudem signalierte Ulf Schmidt, der die ganze Woche über über starke Rückenschmerzen klagte, schon vor der Partie, dass er nur dann spielen würde, wenn es unbedingt nötig sei. Dafür war Christian König nach zweiwöchiger Pause zurück im Kader. Ferner hatte man beim Betreten der Halle den Eindruck, jemand hätte vergessen, die Heizung einzuschalten, dermaßen kalt war es.
Schon im ersten Viertel wurde deutlich, dass hier zwei Teams aus unterschiedlichen Regionen der Tabeller aufeinander trafen , so deutlich war der Unterschied. Recklinghausen dominierte die Begegnung von Beginn an und führte nach dem ersten Viertel deutlich mit 32:18. Die Herner wurden einfach überrannt, zudem trafen die Citybaskets ihre Würfe, holten zahlreiche Defensiv- wie Offensivrebounds und wiesen die überforderten Herner in ihre Schranken. Lediglich Fabian Kaiser stemmte sich mit aller Macht gegen die Niederlage und fiel durch positive Einzelaktionen auf.
Im zweiten Viertel ging es zunächst derart weiter. Nach 14 Minuten führten die Gäste 39:20, die Herner leisteten sich haarsträubende Fehler, viele Spieler erreichten nicht ansatzweise Normalform und wirkten mit wenigen Ausnahmen total überfordert. Recklinghausen gewann auch dieses Viertel deutlich mit 19:12 und so lagen die Herner zur Halbzeit bereits aussichtslos 51:30 zurück. "Die Spielweise meines Teams spiegelt die momentane Trainingssituation wieder. Ein normales Training ist nicht möglich, da ständig neue Verletzte und Ausfälle zu beklagen sind. Wenn man dann gegen ein Topteam der Liga spielen muss, sind viele Spieler schlichtweg überfordert, da im Training die Konkurrenz und die Wettkampfsituation fehlt, um sich weiter zu entwickeln. Es stehen einfach viel zu viele Leistungsträger nicht zur Verfügung und häufig steht eine Formation auf dem Feld steht, die unter normalen Umständen so nie auf dem Feld stehen würde. Dass da der eine oder andere Spieler überfordert ist, ergibt sich quasi zwangsläufig, dennoch muss sich der eine oder andere den Vorwurf gefallen lassen, dass viele Aktionen, die heute zu sehen waren, einfach auch nicht regionalligatauglich sind." war Kleinschnittger sichtlich enttäuscht. Wahrscheinlich meinte er die 15 Ballverluste seines Teams in Halbzeit Eins oder machte eine Andeutung auf die Tatsache, dass seine Mannschaft gerade einmal zwei !!!! Offensivrebounds in der gesamten ersten Halbzeit geholt hatte.
Im dritten Viertel war Recklinghausen weiterhin tonangebend. Der Gästecoach sah ein, dass Herne in dieser Formation nur bedingt als Trainingspartner für das Ausprobieren einer Ganzfeldpresse geeignet schien und dass sein Team die Begegnung so oder so deutlich gewinnen würde. Im Gegensatz zum ersten Durchgang erarbeiteten sich die Gastgeber zwar Wurfmöglichkeiten aus der Mittel- und Nahdistanz, hatten aber eine miserable Trefferquote (2/15) und wurden zudem ein ums andere Mal unterm gegnerischen Korb abgeräumt. So erzielte Herne lediglich 7 Punkte im dritten Viertel, Recklinghausen hingegen 17.
Im letzten Viertel führte Recklinghausen nach 35 Minuten 76:39. Längst spielten bei den Gästen zu diesem Zeitpunkt die Bankspieler. Durch einen 10:0 Run (2 Dreier von Marcel Witt) und zwei Freiwürfe erreichten die Herner zumindest noch mehr als 50 Punkte, ein trauriges Minimalziel an diesem Abend. Das letzte Viertel gewannen sie 14:12, ohne jedoch spielerisch zu überzeugen. Einzige Lichtblicke bei einer sehr schwachen Vorstellung des Herner TC waren zum einen Jugendspieler Sebastian Karpinski, der durch einige Offensiv- und Defensivrebounds zu gefallen wusste und zum anderen Fabian Kaiser, der versuchte, sein Team immer wieder nach vorne treiben.
Es spielten: Kaiser, F. (15), König (13), Hettermann (9), Witt (6), Karpinski (4), Wenzel (2), Allgäuer (2), Westerhaus, Schmidt (n.e.).
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| 2.Regionalliga, 11.Spieltag, So.,17.01.2010, 16:00 |
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Herner TC - Baskets Lüdenscheid 81:82 nach zweifacher Verlängerung (17:30, 14:10, 19:6, 11:15, 20:21)
Trotz der Niederlage feierten die Zuschauer in der Mont-Cenis Halle nach Spielschluss ihre Mannschaft. Diese hatte gerade in einem tollen Basketballspiel nach zweimaliger Verlängerung gegen die Baskets aus Lüdenscheid verloren und eine tolle Leistung abgeliefert, auf die man aufbauen kann.
Neben den Langzeitverletzten Sudmöller und Armbruster musste Kleinschnittger heute zudem auf Melzer, Kaiser und König verzichten. Ulf Schmidt ging nach einer Bänderverletzung, die er sich am vergangenen Dienstag zugezogen hatte angeschlagen ins Spiel. Kleinschnittger reagierte und erweiterte seinen Kader mit dem U18 Spieler Sebastian Karpinski. Auch Tim Hettermann gehört ab sofort zur ersten Herrenmannschaft und durfte schon in diesem Spiel ran.
Die Herner verschliefen den Start völlig und lagen bereits nach 6 Minuten mit 14:4 zurück. Die 2-1-2 Zone ließ immer wieder Würfe aus der Distanz zu und war nur selten in der Lage, diese zu stören. So konnte der Amerikaner Sean Hampton 12 der 30 Gästepunkte durch erfolgreiche Würfe erzielen. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste vollkommen verdient 30:17, das Spiel hatte ein hohes Tempo, das den Gästen mit ihren schnellen Leuten aber eher in die Karten spielte als den Hernern. Bei Herne wusste Lukas Wenzel zu gefallen, der mit einigen erfolgreichen Aktionen immerhin dazu beitrug, dass der Vorsprung nicht noch höher ausfiel. Auch Tim Hettermann markierte unter dem Korb wichtige Punkte.
Das zweite Viertel war ausgeglichen. Herne hatte auf 3-2 Zone umgestellt und bekam die Distanzschützen besser in den Griff. Doch schon im zweiten Viertel wurde deutlich, warum die Herner das Spiel am heutigen Tage, wenn auch denkbar knapp, verlieren sollten. Sie leisteten sich viel zu viele Fahrkarten aus der Nahdistanz, vergaben von dort viel zu viele Chancen. Herne gewann das Viertel 14:10, zur Halbzeit führten die Gäste aus Lüdenscheid 40:31. Jens Scheibe war es in diesem Viertel, der seine Farben durch gute Aktionen und treffsichere Abschlüsse immerhin noch im Spiel hielt.
Im dritten Viertel trauten die Zuschauer ihren Augen nicht. Aus der Kabine kam ein ganz anderer HTC, der in den ersten fünf Minuten einen satten 13:0 Run hinlegte und mit 44:40 in Führung ging. Kapitän Ulf Schmidt war es, der zielsicher aus der Distanz traf. Herne bekam die Partie in den Griff und führte in der 28.Minute sogar 50:44. Am Ende des Viertels stand es 50:46 für die Gastgeber, die eine atemberaubende Aufholjagd hingelegt hatten.
Lange Zeit passierte nichts im letzten Viertel. Beide Mannschaften ließen reihenweise gute Chancen aus, ärgerlich für Herne, die in dieser Phase nicht clever genug agierten und es nicht verstanden, die Schwächephase der Gäste auszunutzten und den Vorsprung zu erweitern.Was die beiden Centerspieler Groh und Hettermann daneben legten, hätte eigentlich ausgereicht, um drei Basketballspiele zu gewinnen. Eine Trefferquote von 2/12 spricht dabei für sich. So hingegen machte man die Gäste wieder stark, die dann folgerichtig in der 38.Minute den 57:57 Ausgleich erzielten. Beim Stand von 61:61 - eine Sekunde vor Schluss - hatten die Herner Einwurf, Kleinschnittger nahm seine letzte Auszeit, zeichnete den Spielzug auf, die anschließende Umsetzung funktionierte, nur der freie Wurf fand nicht den Weg in den Korb: Verlängerung.
In der ersten Verlängerung setzten sich die Gäste schnell auf 67:63 ab, ehe Fabian Kaiser einen enorm wichtigen Dreier zum 66:67 traf. Herne hielt die Uhr an, Lüdenscheid traf 2/4 Freiwürfen, führte wenige Sekunden vor Schluss 69:66. Wieder Auszeit, der anschließende Einwurf kam zu Jens Scheibe, der mit der Schlusssirene und unter Bedrängnis den Dreier zum 69:69 traf - 2.Verlängerung.
Fabian Kaiser trumpfte erneut auf, erzielte wichtige Punkte und Herne führte nach drei gespielten Minuten 74:71. Unerklärlich, warum bei den Herner nun die Brechstange rausgeholt wurde, anstatt weiter ruhig und konzentriert zu spielen. Lüdenscheid schlug zurück und setzte sich durch sieben Punkte in Folge auf 78:74 ab. David Groh traf endlich aus der Nahdistanz, Herne stoppte die Uhr, lag zehn Sekunden vor Schluss 80:78 hinten. Erneute Auszeit, Einwurf Mittellinie, Ball zu Jens Scheibe, der zum Korb zog und mit Foul traf. Auch den anschließenden Freiwurf verwandelte er sicher zur 81:80 Führung. Die Halle stand Kopf. Drei Sekunden vor Schluss nahm jetzt Lüdenscheid eine Auszeit, Einwurf Mitte, der Ball kam zu Hampton, dieser verlor den Ball, konnte ihn jedoch noch mal vom Boden aufheben, setzte an zum Wurf - und traf. Lüdenscheid gewann das Spiel 82:81.
"Dieses Spiel hatte keinen Sieger verdient. Das aufmunternde Schulterklopfen nach der Begegnung tut zwar gut, aber unterm Strich haben wir das Spiel leider nicht gewonnen, und Siege sind nun einmal das, was im Abstiegskampf zählt. Wenn unsere Center in der wichtigen Phase der Partie im vierten Viertel nur zwanzig Prozent ihrer hundertprozentigen Chancen verwertet hätten, dann hätte wir uns absetzen können und dann wäre dieses Spiel wohl auch nicht in die Verlängerung gegangen. Ein großes Lob möchte ich unseren beiden Youngstern machen, Lukas Wenzel hat gut gespielt, Sebastian Karpinski hat einen tollen Einstand in der Regionalliga gegeben. Zudem muss man sicherlich noch Fabian Kaiser in Halbzeit Zwei und Jens Scheibe besonders hervorheben, die in der wichtigen Phase die entscheidenen Punkte erzielt haben. Jens hat heute sicherlich sein bestes Saisonspiel gemacht, viele Rebounds geholt, viele Ballgewinne und zudem gut gepunktet. Schade, dass es am Ende nicht gereicht hat. Aber ich bin mir sicher, dass die Zuschauer, die heute da waren bei der gezeigten Leistung sicher noch einmal wiederkommen werden." so Kleinschnittger nach dem Spiel. Recht hat er - und die Leistung des Teams am heutigen Tage sollte den Trainer stolz auf sein Team machen - auch wenn letztendlich kein Sieg heraussprang.
Es spielten: Scheibe (18), Kaiser, F. (17), Schmidt (11), Groh (11), Hettermann (11), Wenzel (9), Allgäuer (2), Karpinski (2), Westerhaus, Witt.
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| 2.Regionalliga, 10.Spieltag, Sa.,19.12.2009, 19:30 |
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SV Hagen-Haspe - Herner TC 86:78 (22:18, 23:18, 17:20, 24:22)
Der Herner TC musste an diesem Wochenende beim Tabellendritten SV Hagen-Haspe antreten und hielt die Niederlage mit 78:86 im erträglichen Rahmen.
In einer an spielerischen Höhepunkten armen Partie erwischte der Favorit aus Hagen den besseren Start und führte nach 4 Minuten 7:4. Durch zwei Körbe von Fabian Kaiser gingen die Herner in der 5.Minute mit 8:7 in Führung, ehe die Gastgeber sich besser auf die Herner Zonenverteidigung einstellten und 9 Punkte in Folge erzielen konnten (16:8, 7.min). Die 3-2 Zone konnte leider nicht immer die freien Würfe der Hagener (so war Longerich zwei Dreiern und einem weiteren Distanzwurf erfolgreich) verhindern, zudem nutzten die Gastgeber die Herner Reboundschwäche konsequent aus und erzielten so viele einfache Punkte nach gewonnenen Rebounds.Gegen Ende des erste Viertels fand der HTC besser ins Spiel, hatte seinen Respekt vor dem Ligadritten abgelegt und konnte den Rückstand auf 18:22 verkürzen. Die Herner nahmen die ganze Zeit über bewusst das Tempo aus der Begegnung und schlossen ihre Angriffe erst ab, nachdem sie sich wirklich gute Wurfmöglichkeiten erarbeitet hatten oder wenn sie die eindeutige Chance sahen, zum Korb zu ziehen.
Im zweiten Viertel bauten die Gastgeber ihre Führung auf zwischenzeitlich 11 Punkte aus (31:20, 14.min). Doch Herne ließ sich auch in dieser Phase nicht aus der Ruhe bringen, profitierte ein ums andere Mal von Hagener Fehlpässen und konnte durch einen 10:2 Run zwischen der 14. und 17.Minute den Rückstand auf 30:33 verkürzen. Kleinschnittger hatte inzwischen auf eine 2-1-2 Zone umgestellt, was dazu führte, dass die Herner sehr viele Defensivrebounds holten. In den letzten zwei Minuten drehte der Tabellendritte dann aber doch noch einmal auf und ging mit 45:34 in Führung (20.min). Die Herner leisteten sich in dieser Phase viele Fehlpässe im Spielaufbau und machten Hagen unötig stark. Zur Halbzeit stand es 45:36 für Hagen.
"Es war ein komisches Spiel, in dem beide Teams spielerisch nicht zu überzeugen wussten. Hagen hatte die ganze Zeit über das Spiel im Griff, wir waren aber trotzdem in der Lage, über weite Strecken mitzuhalten. Unsere Taktik, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und in der Offense nur klare Aktionen zu nehmen, ging auf. Hätten wir gegen Ende der ersten Halbzeit nicht so viele unnötige Ballerluste gehabt, wäre vielleicht sogar ein noch geringerer Abstand drin gewesen." fasste Kleinschnittger die erste Halbzeit zusammen.
Das spielerische Niveau wurde auch in Halbzeit Zwei nicht besser. Nach 26.Minuten führten die Gastgeber 54:46. In den folgenden zwei Minuten (26.-28.min) erzielte Herne 9 Punkte in Folge und ging sogar mit 55:54 in Führung. Doch abermals wie schon in Durchgang Eins verpasste man die Chance, die Führung weiter auszubauen. Stattdessen sah man zu, wie Hagen das Tempo wieder anzog und am Ende des Viertels 62:56 führte. "Zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels sind wir mit einem Punkt in Führung gegangen. Genau zu diesem Zeitpunkt haben wir es versäumt, den Schalter umzulegen, unsere Spielweise zu ändern und Fastbreakbasketball zu spielen. Auch in der Defense hätten wir in dieser Phase aggressiver agieren müssen, so konnte Hagen wieder eine Sechspunkteführung herausspielen." so Kleinschnittger.
Im letzten Abschnitt wurde dann deutlich, dass Haspe über die besseren Einzelspieler verfügt. Insbesondere der Amerikaner Terry Bryant nahm jetzt das Heft in Hand und war von den Herner nur schwer zu kontrollieren (15 der 24 Hagener Punkte im 4.Viertel). Herne war bemüht, noch einmal in die Partie zurück zu kommen, jedoch waren die Aktionen jetzt nicht mehr durchdacht. Immer wieder passten die Herner den Ball zu den Centern in den Lowpost. Doch die dann folgenden Aktionen waren nicht von Erfolg gekrönt. Stefan Kaiser übernahm zwar Verantwortung, zog immer wieder zum Korb, jedoch verfehlten seine Würfe viel zu oft das Ziel. Für Herne unglücklich, dass er in der Zone keinen einzigen Pfiff bekam. Hagen kontrollierte weiterhin das Spiel und baute seine Führung kontinuierlich aus (75:64, 77:67, 81:72). Am Ende gewannen die Gastgeber vollkommen verdient 86:78.
"Ich bin nicht so vermessen zu sagen, dass hier heute mehr drin gewesen wäre, auch als wir zwischenzeitlich mit einem Punkt in Führung gingen. Das Spiel plätscherte so dahin, mal lagen wir mit zehn Punkten hinten, mal nur noch mit zweien, irgendwann sind wir sogar in Führung gegangen, aber dennoch hat Hagen das Spiel die gesamte Zeit über kontrolliert und war immer in der Lage, gerade dann wichtige Punkte zu erzielen, wenn wir wieder näher rankamen. Wir haben gut mitgehalten und das beste aus unseren Möglichkeiten gemacht. Leider fehlt uns in einigen Phasen noch die Cleverness, die man braucht, damit am Ende doch vielleicht mehr herauskommt." sah Kleinschnittger eine verdiente Niederlage seiner Truppe.
Es spielten: Schmidt (22), Kaiser, F. (21), Kaiser, S (16), König (8), Wenzel (4), Scheibe (3), Allgäuer (2), Melzer (2), Groh, Westerhaus, Mbavaidi.
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| 2.Regionalliga, 9.Spieltag, So.,13.12.2009, 16:00 |
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Herner TC - SC Borchen 77:86 (22:21, 16:24, 25:22, 14:19)
Einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt mussten die Herner am heutigen Sonntag hinnehmen. Gegen die mit nur 8 Spielern angereisten punktgleichen Gäste aus Borchen verloren die Herner in eigener Halle mit 77:86.
Kleinschnittger vertraute der Starting-Five der Vorwoche und musste mitansehen, wie sein Team den Start total verschlief und schon nach drei Minuten 9:2 zurücklag. Nach 5 Minuten führten die Gäste 14:6, denn sie ließen den Ball gut und schnell durch die eigenen Reihen laufen, fanden schließlich den freien Mann, der per Distanzwurf traf. Die Herner
brauchten einige Zeit, um sich in der Defense darauf einzustellen. Dann waren sie hellwach. Zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels starteten die Herner einen 13:4 Run und erspielten sich eine 22:21 Viertelführung. Zwei Dreier von Ulf Schmidt sowie wichtige Punkte unterm Korb von Stefan Kaiser brachten die Herner zurück in die Begegnung.
Leider konnten die Herner ihre effektive Spielweise nicht mit ins zweite Viertel nehmen. Führten sie in der 12.Minute noch vollkommen verdient mit 26:23, kassierten sie in der Folgezeit 13 Punkte in Folge, so dass Borchen eine Zehnpunkteführung herausspielen konnte (26:36, 16.Min). In dieser Phase hatten die Herner, wie schon in zahlreichen Spielen zuvor,
eine miserable Trefferquote aus der Nahdistanz. Da sie auch die Freiwürfe nicht trafen, führten die Gäste vollkommen zurecht. Borchen spielte seinen Streifen weiter runter, wurde zu keiner Phase hektisch, sondern präsentierte sich als sehr eingespieltes Team, das kontinuierlich den Vorsprung in diesem zweiten Viertel ausbaute und dabei von den Herner Unzulänglichkeiten in der Offense profitierte. Zwar leisteten sich die Herner nur wenige unnötige Ballverluste, leider
verpassten sie es aber leider auch, über weite Strecken der zweiten Zehnminuten, Punkte zu erzielen, um die Partie offen zu halten zu können. Erst kurz vor der Pause funktionierte der Herner Angriff wieder besser und die Centerspieler Hettermann und Kaiser konnten den Rückstand ein wenig verkürzen (38:45, 20.Min).
Zu Beginn des dritten Viertels kamen die Herner deutlich motivierter aus der Kabine. Durch Punkte von Hettermann, Schmidt und Scheibe gingen die Herner in der 26.Minute sogar mit einem Punkt (54:53) in Führung. Borchen antwortete, führte erneut mit 58:54, ehe Ulf Schmidt auf 56:58 verkürzte. Die Partie war zwar nicht hochklassig, aber zumindest spannend. Als dann beim anschließenden Ballvortrag der ballführende Gästespieler in Jörn Melzer hineinrannte, waren die Zuschauer in der Halle sichtlich verwundert, dass einer der Unparteiischen nicht auf Offensiv- sondern auf Verteidigerfoul entschied. Ein auch für Trainer Kleinschnittger nicht nachvollziehbarer Pfiff, und da er diese Entscheidung nicht kommentarlos hinnahm, bekam er vom anderen Schiedsrichter ein technisches Foul. Borchen verwandelte 3 der 4 Freiwürfe und zog auf 61:56 davon. Ein weiterer Dreier von Schmidt ließ Herne noch einmal auf 59:61 herankommen, am Ende des Viertels führten die Gäste 67:63, es war immer noch alles drin für die Gastgeber.
Im vierten Viertel spielten die Gäste ihre gesamte Cleverness aus. Herne rannte immer wieder an und man kann dem Team von Kleinschnittger sicherlich auch keinen Vorwurf in kämpferischer Hinsicht machen, jedoch haben sie es versäumt, in der wichtigen Schlussphase des Spiels Punkte zu erzielen, um den Rückstand zu verkürzen. Zwar setzten sich einzelne Spieler immer wieder gut durch, doch unterm Korb wurden gleich reihenweise gute Chancen ausgelassen. In dieser Fülle, in der es im vierten Viertel geschah, kann kein Spiel mehr gedreht werden. Zudem zeigte Borchen keinerlei Nerven, sondern traf weiter die entscheidenen Würfe. Auch von der Freiwurflinie zeigten die Gäste keinerlei Schwächen, so dass die Herner das letzte Viertel, in dem sie eigentlich aufholen wollten, sogar mit 14:19 verloren. Die Taktik durch Dreier den Rückstand
im vierten Viertel noch einmal zu verkürzen, ging bei einer Quote von 1/8 ebenfalls nicht auf.
"Borchen hat sich als ein sehr homogenes und eingespieltes Team präsentiert. Die entscheidenen Würfe wurde auf Borchener Seite getroffen, wo hingegen wir in der Offense viele schlechte Wurfentscheidungen getroffen haben und zudem viel zu viele einfache Punkte aus der Nahdistanz verlegt haben. Durch unsere schlechte Trefferquote gerieten wir im zweiten Viertel in Rückstand und waren im vierten Viertel ebenfalls nicht in der Lage, den Rückstand zu verkürzen, um wieder ins Spiel zu kommen. In der Defense haben wir in vielen Phasen zu harmlos agiert und nur zugesehen, wenn Borchens Distanzschützen zum Wurf hochgingen." fasste Kleinschnittger die Gründe für die Niederlage zusammen.
Es spielten: Schmidt (21), Kaiser, S (13), Scheibe (11), Hettermann (9), Allgäuer (7), Kaiser, F. (6), König (4), Melzer (2), Wenzel (2), Witt (2), Groh.
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